Verhinderungspflege

Auch Pflegende Angehörige brauchen mal eine Pause oder werden Krank. Hier bietet die Pflegeversicherung die Möglichkeit der Verhinderungspflege.

Das heißt; dass die Kosten für eine Ersatzpflege übernommen werden können. Jährlich, stehen Ihnen bis zu 1.612 €, zusätzlich zum Pflegegeld zu. Es besteht auch die Möglichkeit, eine stationäre Kurzeitpflege in Verhinderungspflege umzuwandeln und umgekehrt. Die Unterstützung kann z. B. auch 1- 2mal pro Woche oder im Monat für ein oder mehrere Stunden erfolgen.

(Achtung: Wenn die Betreuung täglich 8 Stunden überschreitet, dann darf die Verhinderungspflege nicht länger als 28 Tage am Stück gehen.)

Bei der Verhinderungspflege wird keine Körperpflege oder Hauswirtschaft geleistet. Vielmehr steht hier die soziale Betreuung im Vordergrund.

Vorrausetzungen:

  • Wenn Sie Ihren Angehörigen bereits länger als 6 Monate gepflegt haben
  • Sie die Pflegestufen I, II, III oder 0 mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz haben.

Hinweis: Bei Ersatzpflege durch entferntere Verwandte, die nicht mit dem Pflegebedürftigen bis zum 2. Grade verwandt oder verschwägert sind oder durch Nachbarn können ebenfalls bis zu 1612 € in Anspruch genommen werden.